Kein Inkasso: Paigo unterstützt Sie in der Flutkatastrophe

Wohnen Sie im Gebiet der Hochwasserkatastrophe und haben Schulden? Wir möchten in dieser schwierigen Zeit helfen und Sie entlasten. Deshalb frieren wir ab sofort alle Inkassovorgänge für Betroffene in den Katastrophengebieten ein.

Das Unwetter hat in den letzten Tagen vor allem in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, sowie aktuell in Bayern und Baden-Württemberg zahlreiche Schäden hinterlassen.

Wir möchten Sie als Betroffene entlasten und Ihnen helfen sich auf die Nachbarschaft in ihrer Kommune und die Aufräumarbeiten zu fokussieren. Dafür stoppen wir ab sofort alle unserer Inkasso-Forderungen in Gebiete in denen Tief „Bernd“ mit Überschwemmungen und Hochwasser Schäden hinterlassen hat.

„Zu sehen, wie verzweifelt einige Menschen in den Katastrophengebieten sind, hat uns tief getroffen“ sagt Sven Schneider, Geschäftsführer bei Paigo „natürlich möchten wir gerne unterstützen.“

Ihre wichtigsten Fragen zum Inkassostopp in den Hochwassergebieten beantwortet:

Wie genau hilft Paigo in den betroffenen Gebieten?

Wir halten alle Mahnprozesse an und helfen schnell und unbürokratisch mit Zahlungsaufschüben (auch „Stundungen“ genannt).

  1. Das heißt konkret, dass von Paigo keinerlei Erinnerungs-SMS, Briefe, Mahnungen, Mahnbescheide, Vollstreckungsbescheide oder Ähnliches an Sie versandt werden. Alle Vorgänge werden eingefroren.
  2. Zugleich können Zahlungen, zum Beispiel für Ratenzahlungen, aufgeschoben werden. Dafür wird mit Paigo ein Termin vereinbart. Melden Sie sich dafür im Portal mit Ihrem Aktenzeichen an und hinterlassen uns eine Nachricht. Wenn dies nicht möglich ist, kontaktieren Sie uns per Telefon (Die Telefonnummer finden Sie auf Ihren Schreiben)
     

Wie lange gilt die Aktion?


Ab sofort, also ab dem 19. Juli 2021 haben wir die ersten Forderungen angehalten. Für zunächst einen Monat setzen wir diese Forderungen aus. Ein konkretes Enddatum haben wir nicht festgelegt, denn wir möchten flexibel reagieren. Wir prüfen weitere Maßnahmen und werden uns an die jeweiligen Situationen vor Ort anpassen. Auch wenn die Wassermassen verschwunden sind, haben viele Menschen in dieser Ausnahmesituation noch viel Arbeit und Leid, die Suche nach Vermissten, Entsorgung von verschlammtem Hausrat und Säuberungen.
 

Bin ich betroffen?


Bei Unsicherheit können Sie uns gerne anrufen. Unser Fokus sind die Hochwassergebiete NRW, Rheinland-Pfalz und aktuell Bayern. Wir richten uns dabei vor allem nach den vom Bundesamt für Bevölkerung und Katastrophenschutz in Bonn (BBK) angegebenen Standpunkten. Eine Liste der betroffenen Regionen und Orte finden Sie hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Infothek/Fokusthemen/_documents/Themen/2021/starkregen.html
 

Soll ich etwas tun?


Da wir von uns aus alle Mahnungen stoppen, müssen Sie nichts weiter tun. Brauchen Sie darüber hinaus eine Lösung, die für Sie gefunden werden soll, kontaktieren Sie uns bitte.
 

Und wenn doch ein Brief ankommt?


Wir versuchen alle aktuellen Gebiete zu identifizieren, damit Sie sich auf die Aufräumarbeiten und nachbarschaftliche Hilfe konzentrieren können. Erhalten sie dennoch Briefe oder E-Mails von uns, dann reicht es aus, sich mit Ihrem Aktenzeichen, Ihrer Adresse und einer Begründung (z.B. „laut Adresse befinden wir uns im Katastrophengebiet“) an uns zu wenden, damit wir eine Sperre setzen.

Sven Schneider arbeitet seit 15 Jahren in führenden Positionen in der Inkasso-Branche und ist jetzt Geschäftsführer bei Paigo. Zusammen mit rund 1.400 Mitarbeitern setzt er sich für eine neue Art Inkasso ein