Wie werden Inkassogebühren / Inkassokosten berechnet?

Beim Thema Inkasso kommt oft die Frage auf, wie Unternehmen die damit verbundenen Kosten (umgangssprachlich fälschlicherweise auch als Mahnkosten oder Mahngebühren bezeichnet) berechnen. Die Höhe der Inkassokosten, die der Gläubiger als Ersatz für seinen Schaden verlangen darf, ist in § 13e Abs. 1 RDG geregelt. Gemäß dieser Vorschrift orientieren sich Inkassounternehmen bei der Berechnung der Inkassokosten am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Die Inkassokosten errechnen sich in Anlehnung an §§ 2, 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 Abs. 2 VV RVG sowie Nr. 7002 VV RVG für die Auslagen. Zulässig sind damit Inkassokosten bis zur Höhe einer vergleichbaren 1,3 Gebühr.

Welche Methode wenden Inkassounternehmen für die Kostenberechnung an?

Das Inkassounternehmen von Arvato Financial Solutions errechnet die Inkassokosten dementsprechend, macht also übliche Kosten geltend. 

Genau lässt sich die Höhe der Inkassokosten berechnen, wenn man die Höhe der Hauptforderung kennt. Der Betrag, den ein Gläubiger für seine erbrachte Leistung vom Schuldner fordert, ist die Basis, auf der sich Inkassokosten bestimmen lassen. 

Ich verstehe nicht, wieso Inkassounternehmen Inkassokosten berechnen?

Die Dienstleistungen, die Inkassounternehmen anbieten, verursachen Kosten. Die Inkassokosten gehören im Übrigen zu den Rechtsverfolgungskosten, die dem Gläubiger dadurch entstehen, dass der Schuldner in Zahlungsverzug ist. Diesen Verzugsschaden muss der Schuldner dem Gläubiger ersetzen. 

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