12 TIPPS FÜR EINEN BESSEREN FINANZÜBERBLICK – TEIL 2

Es kann immer mal passieren, dass man den Überblick verliert. Im zweiten Teil finden Sie weitere 5 wertvolle Tipps, wie Sie sie den Überblick zurückgewinnen können.

 

Tipp 8: Erstellen Sie sich einen Plan

Mit dem Überblick über Ihre laufenden Einnahmen und Ausgaben sowie rückständigen Forderungen haben Sie bereits einen wichtigen Schritt getan, um Ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.
Machen Sie nun auch den ersten Schritt zur Beseitigung Ihrer Altlasten! Erstellen Sie eine Übersicht über alle Ihre offenen Forderungen, sortiert nach Gläubigern und Inkassounternehmen.
Manche Forderungen benötigen dringender Ihre Aufmerksamkeit als andere: Kategorisieren Sie Ihre Forderungen daher nach Forderungshöhe, Status des Mahnverfahrens und den im jeweiligen Verfahren drohenden Konsequenzen.
Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um sich vor allem den Forderungen zu widmen, in denen Ihnen kurzfristig Konsequenzen oder weitere Kosten drohen.

Tipp 9: Nehmen Sie Kontakt zu Ihren Gläubigern auf

Jetzt wissen Sie, welche Forderungen offen sind.
Gehen Sie den nächsten Schritt an und nehmen Sie Kontakt zu Ihren Gläubigern oder deren Vertretern (Inkassounternehmen oder Rechtsanwälten) auf. Diese haben, genau wie Sie, Interesse die bestmögliche Lösung zur Tilgung offener Forderungen zu finden.
Sicherlich ist die Hemmschwelle groß, insbesondere wenn mehrere Forderungen offen sind und Sie momentan gar nicht wissen, wie Sie diese tilgen können.
Das ist mehr als verständlich - trauen Sie sich dennoch! Denn nur so kann man eine gute Lösung für beide Seiten finden.

Tipp 10: Holen Sie sich Unterstützung

Sie benötigen Unterstützung beim Sortieren Ihrer Unterlagen und dem Begleichen offener Forderungen? Gibt es in Ihrem Umfeld Personen, die sich gut mit Finanzen auskennen und denen Sie vertrauen? Holen Sie sich gerne Hilfe bei Personen Ihres Vertrauens.

Sollte diese Unterstützung nicht ausreichen, nutzen Sie das Angebot von Wohlfahrtsverbänden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen für eine unabhängige Schuldnerberatung. Diese Gespräche finden in der Regel persönlich, kostenfrei und in vertrauter Atmosphäre statt.

Tipp 11: Nutzen Sie ein zusätzliches Konto

Jetzt haben Sie einen guten Überblick über Ihre laufenden Einnahmen und Ausgaben und erste Schritte zur Minimierung unnötiger Ausgaben und Rückstände getan.
Legen Sie das dadurch eingesparte Geld an oder nutzen Sie es, um Ihre verbliebenen Rückstände zu tilgen.

Eröffnen Sie sich hierfür am besten ein zusätzliches Konto. Vielleicht haben Sie über Ihre Hausbank auch die Möglichkeit ein Unterkonto anzulegen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihre Konten keine Kontoführungsgebühren sowie Abhebungskosten verursachen.

Überweisen Sie eingesparte Beträge künftig auf Ihr Zusatzkonto.
Der Vorteil? Das regelmäßige Umbuchen eingesparter Beträge sorgt dafür, dass Sie dieses Geld gezielter einsetzen können.
Unser Tipp: Auch wenn das Geld auf Ihrem Zusatzkonto verlockend wirkt, gehen Sie sorgsam mit Ausgaben aus diesem Konto um. Nutzen Sie diese Rücklagen am besten, um Ihre Rückstände zu begleichen oder langfristig Sparvermögen aufzubauen.

Tipp 12: Reichen Sie Ihre Steuererklärung ein

Durch das jährliche Einreichen der Steuererklärung können Sie einen Teil der bereits gezahlten Steuern zurückholen.
Diese Rückerstattung können Sie dann zur Tilgung von Rückständen oder dem Aufbau von Vermögen investieren.
Unser Tipp: Verwenden Sie eine App, die Ihnen durch Beantworten einiger Fragen hilft, das Formular automatisch auszufüllen und an Ihr Finanzamt weiterzuleiten. So stellen Sie sicher, dass Sie alle Rückerstattungspotenziale nutzen.
Einige Beispiel-Apps finden Sie im Google Play Store oder im App Store.

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